Werder Bremen: Kommt Christian Fassnacht? – Ein Duo dafür vor dem Absprung

Am heutigen Sonntag peilt der SV Werder Bremen gegen Hansa Rostock den ersten Heimsieg der Saison an, mit dem die Grün-Weißen sich dem vorderen Drittel der Tabelle annähern wollen. Wohl ähnlich viel Spannung wie die 90 Minuten im Weserstadion gegen den Aufsteiger von der Ostsee verspricht derweil die Endphase des sommerlichen Transfermarktes, auf dem sich in Bremen noch in beiden Richtungen einiges tun könnte.

Mit Marvin Ducksch (Hannover 96) und Roger Assalé (Dijon FCO) hat Werder in den vergangenen Tagen zwar bereits zwei im Umfeld lange geforderte Verstärkungen für die Offensive an Land gezogen, doch abgeschlossen sind die Planungen in Sachen Neuzugänge damit noch nicht. Vielmehr bastelt der vielkritisierte Manager Frank Baumann auch noch an der Verpflichtung von Christian Fassnacht von den Young Boys Bern, die als absoluter Coup einzustufen wäre. Denn der 27-Jährige ist nicht nur Stammspieler beim Schweizer Meister, sondern stand auch bei der EM 2021 im Kader der Schweiz und in zwei Spielen sogar auf dem Platz.

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Ablöse als Knackpunkt bei Fassnacht

Trotz der Aussicht, nur noch zweitklassig zu spielen, kann sich der in der Vergangenheit schon öfter mit deutschen Klubs in Verbindung gebrachte Fassnacht, der sich auf dem rechten Flügel am wohlsten fühlt, einen Wechsel nach Bremen offenbar gut vorstellen. Ob der Transfer abgewickelt werden kann, hängt indes wohl maßgeblich davon ab, ob beide Vereine in Sachen Ablöse auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Die von Bern aufgerufenen fünf Millionen Euro stellen Werder auf jeden Fall vor eine hohe Hürde.

Allerdings zeichnet sich zumindest ein weiterer Abgang ab, mit dem sich der Fassnacht-Transfer finanzieren ließe. So soll Marco Friedl laut „Bild“ vor einem Wechsel zum 1. FC Union Berlin stehen. Der österreichische Defensiv-Allrounder, der auch beim FC Bologna gehandelt wurde, könnte die für eine Fassnacht-Verpflichtung benötigte Ablöse im mittleren einstelligen Millionenbereich bringen. Ebenfalls als Wechselkandidat gehandelt wird Kevin Möhwald, der auch bei Union Berlin ein Thema sein soll. Beim zentralen Mittelfeldmann ist ein Abschied aber nicht ganz so wahrscheinlich wie bei Friedl.

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