Werder Bremen: Interesse an Mannheims Adrien Lebeau?

Im DFB-Pokal war der SV Werder Bremen in dieser Woche aufgrund seines Ausscheidens in der ersten Runde beim VfL Osnabrück nur Zuschauer, konnte dafür aber die Zeit nutzen, um sich intensiv auf das samstägliche Top-Spiel gegen den FC St. Pauli vorzubereiten, der als Spitzenreiter ins Weserstadion reist. Gegen die Kiez-Kicker wäre ein Sieg enorm wichtig, um zeitnah den Anschluss an die vorderen Plätze herstellen zu können. Geht es schief, würde der Rückstand von sieben Zählern auf Rang drei mutmaßlich weiter anwachsen und der Glaube an den Aufstieg würde weiter leiden.

Als Mutmacher dient Werder von der aktuellen Tabellensituation aber auf jeden Fall die Altersstruktur in der Mannschaft von Trainer Markus Anfang, in der viele junge Akteure regelmäßig zum Einsatz kommen, die normalerweise noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung angelangt sind. Weil Werder eher knapp bei Kasse ist, wird es auch in den nächsten Jahren weiterhin gefragt sein, eigene Spieler zu entwickeln sowie talentierte Akteure für kleines Geld hinzuzuholen.

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Bisher drei Scorer-Punkte in der 3. Liga

Zu dieser zwingend nötigen Strategie gehört es natürlich, kleinere ausländische Ligen ebenso zu kennen wie die 3. Liga, in der sich oft vielversprechende Spieler tummeln. In diese Kategorie fällt Adrien Lebeau, der mit dem SV Waldhof Mannheim dem 1. FC Union Berlin am gestrigen Mittwoch in der zweiten Pokalrunde einen heißen Tanz geliefert hat, ehe die Kurpfälzer letztlich in der Verlängerung mit 1:3 die Waffen strecken mussten.

Laut der „Rhein-Neckar-Zeitung“  soll sich der erst Anfang August von Racing Strasbourg nach Mannheim geholte Lebeau mit seinen Leistungen in den letzten Wochen ins Blickfeld des SV Werder gespielt haben. Der 22 Jahre alte Franzose, der in zehn Spielen ein Tor erzielt und zwei weitere vorbereitet hat, fühlt sich im offensiven Mittelfeld am wohlsten und stellt mit seinen Dribblings die gegnerischen Abwehrreihen nicht selten vor Probleme. In Mannheim weiß man natürlich längst um die Qualitäten Lebeaus, der deshalb sicherlich nicht ohne Weiteres die Freigabe aus seinem noch bis 2023 datierten Vertrag erhalten wird.

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