VfL Wolfsburg: Jeremiah St. Juste als Alternative zu Sebastiaan Bornauw?

Mit Jeffrey Bruma, dessen auslaufender Vertrag nicht verlängert wird und der vor einem Engagement beim HSC Montpellier in Frankreich stehen soll, kehrt ein Innenverteidiger dem VfL Wolfsburg den Rücken. Mit Maxence Lacroix, John Anthony Brooks, Marin Pongraric und Youngster Tim Siersleben stehen aber noch immer vier zentrale Abwehrspieler im Aufgebot, sodass nur bedingt Handlungsbedarf vorhanden ist, zumal auch Josuha Guilavogui bei Bedarf im Abwehrzentrum aushelfen kann.

Allerdings weckt mit dem erst vor einem Jahr vom FC Sochaux gekommenen und schnell zum Leistungsträger avancierten Lacroix einer der Wolfsburger Defensivspieler andernorts Interesse. Neben Borussia Dortmund soll inzwischen auch RB Leipzig seine Fühler nach dem 21 Jahre alten Franzosen ausgestreckt haben. Wolfsburg allerdings besitzt dank eines bis 2024 laufenden Vertrages eine hervorragende Verhandlungsposition und scheint nur bei einem unmoralischen Angebot im Bereich von 30 Millionen Euro gesprächsbereit.

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Auch van de Ven und Doukouré im Gespräch

Gerade aus Leipzig ist eine Offerte in dieser Größenordnung aber nicht ausgeschlossen, haben die Roten Bullen doch für die abgewanderten Innenverteidiger Dayot Upamecano (FC Bayern München) un Ibrahima Konate (FC Liverpool) mehr als 80 Millionen Euro Ablöse eingenommen.

Für den Fall, dass Leipzig in Wolfsburg mit einem entsprechenden Angebot vorstellig werden sollte, wären die Verantwortlichen der Wölfe wohl vorbereitet und haben auch schon Alternativen ausgemacht. Nachdem in den vergangenen Tagen bereits der Belgier Sebastiaan Bornauw vom 1. FC Köln gehandelt wurde, nennt „Sky“ nun auch Jeremiah St. Juste vom 1. FSV Mainz 05 als Kandidaten. Der 24 Jahre alte Niederländer, der auch in Dortmund und bei Bayer Leverkusen ein Thema sein soll, wird auf rund 15 Millionen Euro Ablöse taxiert. Für Bornauw soll Wolfsburg acht Millionen Euro geboten haben, Köln aber deutlich mehr fordern.

In anderen Preiskategorien könnten die Niedersachsen unterdessen eher erfolgreich sein. Der 19-jährige Micky van de Ven vom niederländischen Zweitligisten FC Volendam wäre ebenso eine Verpflichtung mit Perspektive wie der noch zwei Jahre jüngere Ismaël Doukouré, der beim FC Valenciennes in der Ligue 2 spielt – in der auch Lacroix die Wolfsburger Scouts auf sich aufmerksam machen konnte.

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