VfL Wolfsburg: Verstärkt Jonas Wind den Angriff?

Das Schlüsselspiel schlechthin gegen die SpVgg Greuther Fürth rückt für den VfL Wolfsburg immer näher. Am kommenden Sonntag erwarten die Wölfe das zuletzt deutlich verbesserte Tabellenschlusslicht aus Franken und es steht außer Frage, dass alles andere als der erste Sieg seit Anfang November zu wenig wäre.

Zu wenig für die Tabelle, in der bei entsprechenden Ergebnissen auf den anderen Plätzen schon ein Unentschieden den Absturz auf den Relegationsplatz bedeuten könnte. Zu wenig aber auch für Trainer Florian Kohfeldt, der im Falle einer erneuten Enttäuschung wohl kaum noch zu halten wäre und zu wenig auch für Geschäftsführer Jörg Schmadtke, hinter dessen Zukunft das Fragezeichen zuletzt immer größer geworden ist.

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Geht nach Ginczek auch Weghorst?

Aktuell aber ist man in Wolfsburg darum bemüht, Zuversicht auszustrahlen, wozu mit Kevin Paredes auch ein am Freitag vorgestellter Neuzugang beiträgt. Der erst 18 Jahre alte US-Amerikaner gilt, der für mehr als sechs Millionen Euro von D.C. United gekommen ist, gilt zwar vor allem als Investition in die Zukunft, könnte mit seiner Schnelligkeit und Unbekümmertheit aber auch schon kurzfristig Akzente setzen.

Paredes wird indes wohl nicht der letzte Wolfsburger Wintertransfer bleiben. Bis Montagabend sind noch Neuverpflichtungen erlaubt und es deutet sich an, dass die Wölfe auch Jonas Wind vom FC Kopenhagen unter Vertrag nehmen werden. Der FC Kopenhagen, an den der dänische Nationalstürmer eigentlich noch bis 2025 gebunden ist, bestätigte nun offiziell Gespräche mit Wolfsburg über einen Transfer, betonte aber auch, dass es nicht zwingend zu einer Einigkeit kommen müsse. Letztlich wird der VfL weitgehend die Forderungen der Dänen akzeptieren müssen, um den Zuschlag zu erhalten.

Für ein etwas größeres Budget sorgt der am gestrigen Samstag über die Bühne gegangene Wechsel von Daniel Ginczek zu Fortuna Düsseldorf, dessen noch bis Saisonende datierter Vertrag zuvor aufgelöst worden war. Vor dem Absprung stehen könnte überdies mit Wout Weghorst der Torgarant der letzten Jahre, der vor allem mit dem FC Burnley in Verbindung gebracht wird.

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