SC Freiburg: Nico Schlotterbeck immer begehrter – FC Bayern und BVB interessiert

Beim historischen 6:0-Sieg am vergangenen Sonntag bei Borussia Mönchengladbach war es endlich soweit. Während Innenverteidigerkollege Philipp Lienhart bereits sein viertes Saisontor erzielte, durfte sich Nico Schlotterbeck erstmals in dieser Saison und zugleich erstmals nach seiner Rückkehr zum SC Freiburg in die Torschützenliste eintragen. Der Treffer war freilich beinahe überfällig, wurde Schlotterbeck doch auch schon an den ersten 13 Spieltagen immer wieder vor dem gegnerischen Gehäuse vorstellig, allerdings ohne den Ball über die Linie zu bringen.

Letztlich hätte es diesen ersten Treffer gar nicht mehr bedurft, um die enorme Entwicklung Schlotterbecks zu erkennen, der schon vergangene Saison als Leihspieler beim 1. FC Union Berlin große Fortschritte gemacht hat und nun in Freiburg schon nach wenigen Wochen einen Anruf von Bundestrainer Hans-Dieter Flick erhielt. Seit September zählte Schlotterbeck stets zum Kader der Nationalmannschaft, doch zum ersten Einsatz reichte es bisher noch nicht. Freilich auch deshalb nicht, weil Schlotterbeck für die Spiele im November mit muskulären Problemen absagen musste.

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Vertrag endet 2023

Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis der 22-Jährige erstmals für die A-Nationalmannschaft aufläuft. Und zu vermuten ist, dass man in Freiburg auch nicht mehr allzu lange Freude an Schlotterbeck haben wird, der sich mit seinen Leistungen längst auch ins Blickfeld anderer Vereine gespielt hat. Warben im Sommer noch der VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen um Schlotterbeck, kommen die Interessenten inzwischen aus einem anderen Regal. So berichtet die „Sport Bild“, dass sowohl der FC Bayern München als auch Borussia Dortmund ein Auge auf den zentralen Abwehrspieler geworfen haben, den ein starker linker Fuß sogar nochmals attraktiver macht.

Auch wenn der SC Freiburg keine Vertragslaufzeiten veröffentlicht, soll Schlotterbeck nur noch bis 2023 gebunden sein, womit der Sommer 2022 reichlich Spannung verspricht. Gut möglich, dass der angehende Nationalspieler dann ähnlich wie im Sommer 2020 Robin Koch und Luca Waldschmidt, die ebenfalls in Freiburg den Sprung ins DFB-Team geschafft haben, dem Verein eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich bescheren wird.

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