RB Leipzig: Jesse Marsch nicht mehr Trainer – Nachfolger soll zeitnah kommen

Was sich am späten Freitagabend nach der 1:2-Niederlage von RB Leipzig beim 1. FC Union Berlin schon angedeutet hatte, haben die Roten Bullen am heutigen Sonntagvormittag offiziell vermeldet. Jesse Marsch ist nach nur fünf Monaten schon nicht mehr Trainer der Sachsen, die die Zusammenarbeit mit dem US-Amerikaner „einvernehmlich“ beendet haben.

„Es ist schade, dass es in dieser Konstellation nicht wie erhofft geklappt hat und dieser Schritt nun notwendig wurde, weil leider die gewünschte Entwicklung und somit auch die notwendigen Ergebnisse für unsere Saisonziele ausgeblieben sind“, bedauerte Klubboss Oliver Mintzlaff die Entscheidung gegen Marsch, der im Sommer von Red Bull Salzburg losgeeist worden ist und zuvor schon als Co-Trainer von Ralf Rangnick in Leipzig fungiert hatte.

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Beierlorzer übernimmt interimsweise

Während das Aus in der Champions League in einer Gruppe mit Manchester City und Paris St. Germain letztlich einkalkuliert werden musste, ist das Abschneiden in der Bundesliga eine große Enttäuschung. Nach 14 Spieltagen findet sich Leipzig nur auf dem elften Platz wieder, nachdem bei fünf Siegen und drei Unentschieden schon sechs Niederlagen kassiert wurden. Noch sind es zwar nur überschaubare fünf Zähler Rückstand auf den vierten Platz und damit das Minimalziel, doch lässt die nun vollzogene Trennung von Marsch darauf schließen, dass man in Leipzig die Qualifikation für die Champions League in Gefahr sieht.

Wie es nach der Trennung von Marsch weitergeht, ist noch unklar. Vorübergehend übernimmt zwar Co-Trainer Achim Beierlorzer, der nach seinen wenig erfolgreichen Bundesliga- Stationen als Cheftrainer beim 1. FC Köln und beim 1. FSV Mainz 05 aber kaum als Dauerlösung in Frage kommen dürfte. Vielmehr teilte RB Leipzig mit, dass zeitnah eine Nachfolgelösung für Marsch präsentiert werden soll, die externer Natur sein dürfte. Aktuell freilich scheint der Markt der vereinslosen Trainer eher überschaubar, mit Domenico Tedesco und Daniel Farke als den mutmaßlich interessantesten Namen.

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