Österreich: Marko Arnautovic gesperrt

Die österreichische Nationalmannschaft muss bei der EM 2021 bei ihrem zweiten Gruppenspiel am Donnerstagabend um 21 Uhr in Amsterdam gegen die Niederlage auf Marko Arnautovic verzichten. Der Angreifer, der bei Auftaktspiel gegen Nordmazedonien kurz vor dem Ende den entscheidenden Treffer zum 3:1 erzielte, wurde von der UEFA aufgrund seines anschließenden Torjubels für eine Begegnung gesperrt.

Die Disziplinarkommission der UEFA sanktionierte einen verbalen, nicht zitierfähigen Ausrutscher von Arnautovic in Richtung des nordmazedonischen Linksverteidigers Ezgjan Alioski und kam damit auch einer schriftlichen Aufforderung des Verbandes von Nordmazedonien nach, der entsprechende Schritte verlangt hatte.

Arnautovic hatte sich derweil schon selbst vor Einleitung des Verfahrens zu Wort gemeldet und öffentlich entschuldigt. Mit Alioski hat sich der 32-Jährige sogar schon unmittelbar nach dem Schlusspfiff ausgesprochen. „Es hat bedauerliche Äußerungen von beiden Seiten gegeben, aber auch Provokationen sind keine Rechtfertigung für mein Verhalten. Direkt nach dem Spiel hat es eine Aussprache und eine gegenseitige Entschuldigung gegeben. Ich bin mit Menschen aus den verschiedensten Ländern und Kulturen aufgewachsen und stehe ganz klar für Vielfalt. Das weiß jeder, der mich kennt“, fand Arnautovic öffentlich bemerkenswerte Worte.

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Auch Gregoritsch darf hoffen

Das freilich bewahrt Trainer Franco Foda nicht davor, das Spiel in den Niederlanden ohne den China-Legionär zu planen, der vermutlich gute Chancen gehabt hätte, anstelle des gegen Nordmazedonien glücklosen Sasa Kalajdzic zu beginnen.

Kalajdzic darf nun auf eine neue Bewährungschance hoffen, aber mit Michael Gregoritsch kann sich auch der zweite, neben Arnautovic gegen Nordmazedonien erfolgreiche Joker Hoffnungen auf die Anfangsformation machen. Gregoritsch, der beim FC Augsburg kein einfaches Jahr hinter sich hat, könnte indes auch in zurückgezogener Rolle anstelle von Christoph Baumgartner in die Mannschaft rücken. Wie vor dem Spiel am vergangenen Sonntag darf man somit auch diesmal wieder auf die Aufstellung Fodas gespannt sein, bei der auch eine erneute Überraschung wie es die Nominierung von David Alaba als zentraler Glied einer Dreierkette war, nicht ausgeschlossen scheint.

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