Österreich: Leichte Entwarnung bei Aleksandar Dragovic

Mit einem 3:1-Sieg gegen Nordmazedonien hat die österreichische Nationalmannschaft am Sonntag in Bukarest einen erfolgreichen Start in die EM 2021 hingelegt. Die ÖFB-Auswahl legte mit dem zwar erst relativ spät zustande gekommenen, aber sicher nicht unverdienten Erfolg die Basis für das erhoffte Weiterkommen, für das in den folgenden Begegnungen gegen die Niederlande und die Ukraine aber nachgelegt werden muss.

Weiter geht es für die Mannschaft von Trainer Franco Foda, der seit längerem in der Öffentlichkeit kritisch gesehen wird und besonders früh über den Auftaktsieg gewesen sein dürfte, am Donnerstagabend in Amsterdam gegen die Auswahl der Niederlande, die die Ukraine mit 3:2 besiegte. Der Sieger dieses Duells darf dann schon vorzeitig für das Achtelfinale planen.

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Lienhart stünde bereit

Gespannt darf man sein, welche Elf Trainer Foda am Donnerstag von Beginn an auf den Platz schickt. Zum einen, weil die eingewechselten Michael Gregoritsch und Marko Arnautovic mit ihren Jokertoren großen Anteil am Erfolg hatten und damit auch ihre Ansprüche auf die Anfangsformation untermauerten. Zum anderen, da hinter dem Einsatz von Aleksandar Dragovic ein dickes Fragezeichen steht.

Der erfahrene Innenverteidiger, der Bayer Leverkusen ablösefrei in Richtung Roter Stern Belgrad verlässt, musste am Sonntag nach einem im Luftzweikampf mit Aleksandar Trajkovski abbekommenen Ellenbogencheck zur Pause ausgewechselt werden. Wie der ÖFB inzwischen mitteilte, erlitt Dragovic eine „doppelte Rissquetschwunde um das rechte Auge“. Gleichzeitig gab der Verband aber auch ein Stück weit Entwarnung und konnte vermelden, dass „keine Zeichen einer Gehirnerschütterung“ vorliegen. Deshalb kann der 30-Jährige auch direkt wieder an den Regenerationseinheiten teilnehmen. Ob es bis Donnerstag für einen Einsatz reicht, bleibt indes abzuwarten.

Für den Fall, dass Dragovic und/oder die medizinische Abteilung den Daumen senken, stünde der gegen Nordmazedonien zur Pause eingewechselte Philipp Lienhart als Nachrücker parat. Der Profi des SC Freiburg lieferte eine fehlerfreie Partie ab und war ohnehin nahe an der Startelf.

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