Hertha BSC: Chancen bei HSV-Talent Faride Alidou?

Im zweiten Heimspiel in Folge hat Hertha BSC kurz vor Schluss zwei Punkte liegen gelassen. Nachdem schon gegen Bayer Leverkusen in der Nachspielzeit der 1:1-Ausgleich kassiert wurde, erlebten die Berliner am gestrigen Samstag ein Deja-Vu. Auch gegen den FC Augsburg schien die Mannschaft von Trainer Pal Dardai, die überdies das durchaus mögliche 2:0 mit schlecht ausgespielten Kontern vergab, auf der Siegerstraße, als Michael Gregoritsch mit dem 1:1 für eine kalte Dusche sorgte.

Hertha BSC bleibt somit auf einem enttäuschenden 14. Tabellenplatz und verpasste die Chance, mit einem Sieg näher ans sehr breite Mittelfeld heranzurücken. „Wir müssen langsam lernen, konsequenter auf das zweite Tor zu gehen. Und zum Schluss: Wie verteidigen wir, um das Spiel nach Hause zu bringen. Das ist uns in letzter Zeit nicht gelungen“, machte Coach Dardai auf der Pressekonferenz nach dem Spiel keinen Hehl aus seiner Enttäuschung, die wie der schwache Auftritt eine Woche zuvor im Derby beim 1. FC Union Berlin (0:2) und der gesamte bisherige Saisonverlauf natürlich auch in die Überlegungen hinsichtlich möglicher Kaderveränderungen im Winter einfließen wird.

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Tendenz geht wohl zum HSV

Nachdem es im Sommer nicht wirklich gelungen ist, den Kader auf ein höheres Niveau zu hieven und gerade die umgebaute Offensive mit nur 13 Toren an den ersten 13 Spieltagen nicht überzeugen konnte, sind Nachbesserungen im vorderen Bereich am ehesten wahrscheinlich.

In den Berliner Fokus gespielt hat sich laut einem Bericht der „Bild“ Faride Alidou vom Hamburger SV, der in seinen ersten fünf Zweitliga-Einsätzen mit einem Tor und drei Vorlagen freilich auch einige andere Bundesligisten auf sich aufmerksam gemacht hat. Der 20-Jährige wäre mit seinem Tempo dazu in der Lage, neuen Schwung in die Hertha-Offensive zu bringen, doch setzt der HSV alles daran, sein Eigengewächs zu halten und hat dabei offenbar auch gute Chancen. Laut der „Hamburger Morgenpost“ soll Alidous Tendenz zur Verlängerung in Hamburg gehen. Im Gespräch ist ein neuer Vierjahres-Vertrag.

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