Hamburger SV: Faride Alidou weckt Begehrlichkeiten

Als einziger Zweitligist hat der Hamburger SV an den ersten 13 Spieltagen nur ein einziges Spiel verloren und dennoch reicht es für den einstigen Bundesliga-Dino aktuell nur zum siebten Tabellenplatz. Bei vier Siegen teilten die Hanseaten gleich acht Mal die Punkte und traten so bislang zu häufig auf der Stelle, wobei der Rückstand auf die Top-Drei mit vier Zählern aber sicherlich nicht unüberbrückbar ist.

Allerdings wird sich der HSV steigern müssen, soll im vierten Anlauf endlich die Rückkehr ins Oberhaus gelingen. Dabei muss die Mannschaft von Trainer Tim Walter auch die mit jedem enttäuschenden Ergebnis mehr werdenden Zweifel an der Kaderqualität aus dem Weg räumen. Gefordert sind dabei natürlich als Eckpfeiler eingeplante Akteure, aber auch Talenten aus den eigenen Reihen ist es keineswegs verboten, den nächsten Schritt zu machen. Diesbezüglich auf einem sehr guten Weg ist Faride Alidou, der seine ersten vier Zweitliga-Einsätze zu zwei Torvorlagen genutzt und sich mit seinen Leistungen auch schon ins Blickfeld anderer Vereine gespielt zu haben scheint.

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Alidous Vertrag läuft aus

So berichtet die „Hamburger Morgenpost“, dass fast alle Bundesligisten abseits der absoluten Top-Klubs ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen haben, der sicherlich auch deshalb besonders interessant ist, weil sein Vertrag am Ende der Saison ausläuft und nach jetzigem Stand im Sommer 2022 ein ablösefreier Transfer möglich wäre.

Die HSV-Verantwortlichen wollen aber natürlich tunlichst vermeiden, das seit 2012 ausgebildete Eigengewächs just nach dem Durchbruch zum Nulltarif an einen anderen Verein zu verlieren. Hinter den Kulissen laufen dem Vernehmen nach längst die Bemühungen um eine Vertragsverlängerung, wobei man in Hamburg hofft, noch vor Weihnachten Vollzug melden zu können. Dabei setzt der HSV zum einen auf die Verbundenheit des Flügelspielers zum Verein, zum anderen aber auch darauf, dass Alidou weiter mit seinem Förderer Walter zusammenarbeiten will. Weitere sportliche Erfolge und die Perspektive Bundesliga würden in den Gesprächen indes sicher nicht schaden.

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