FC Schalke 04: Zehn Spieler müssen gehen – Zukunft von Huntelaar und Kolasinac noch offen

Für mindestens 15 Monate verabschiedet sich der FC Schalke 04 mit dem Gastspiel am Samstag beim 1. FC Köln, der unbedingt gewinnen muss, um die Königsblauen nicht in die Zweitklassigkeit zu begleiten, aus der Bundesliga. Schon zwei Tage vor der letzten Begegnung einer in nahezu jeglicher Hinsicht desaströs verlaufenen Saison hat Schalke nun mitgeteilt, zukünftig auf die Dienste von zehn nur bis zum 30. Juni 2021 unter Vertrag stehenden Profis zu verzichten.

Während die auslaufenden Verträge von Steven Skrzybski, Alessandro Schöpf, Shkodran Mustafi und Nabil Bentaleb nicht verlängert werden, besitzen die eigentlich noch länger datierten Arbeitspapiere von Benjamin Stambouli und Bastian Oczipka in der zweiten Liga keine Gültigkeit. Nicht verlängert oder in eine dauerhafte Anstellung umgewandelt werden die Ausleihe von William (VfL Wolfsburg), Goncalo Paciencia, Frederik Rönnow (beide Eintracht Frankfurt) und Kilian Ludewig (Red Bull Salzburg), die zumindest vorerst zu ihren alten Klubs zurückkehren.

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Suche nach Abnehmern für die Gutverdiener läuft

Bei diesen zehn Abgängen wird es allerdings sicherlich nicht bleiben. Auch einige Akteure mit noch länger laufenden Verträgen haben auf Schalke keine Perspektive. Dazu zählen insbesondere Mark Uth und der derzeit an die TSG 1899 Hoffenheim verliehene Sebastian Rudy, die dem Vernehmen nach auch in der zweiten Liga vier bzw. sechs Millionen Euro pro Jahr verdienen sollen. Angesichts dessen dürfte es nicht ganz einfach werden, das Duo von der Gehaltsliste zu streichen. Eine hohe Ablöse wird Schalke für die beiden Ex-Nationalspieler zudem kaum noch erzielen können.

Bei Suat Serdar, Amine Harit, Matija Nastasic und dem aktuell an den FC Liverpool verliehenen Ozan Kabak ist die Lage eine andere. Das Quartett dürfte kaum Interesse daran haben, mit Schalke ins Unterhaus zu gehen und besitzt durchaus einen gewissen Marktwert. Weil aber natürlich auch andere Vereine um die missliche Schalker Situation, Transfererlöse erzielen zu müssen, um eigene Transfers realisieren zu können wissen, werden sich die königsblauen Vorstellungen wohl kaum in Gänze umsetzen lassen.

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