FC Bayern München: Kommt Noussair Mazraoui für die rechte Abwehrseite?

Mit Javi Martinez, David Alaba, Jerome Boateng und dem von Benfica Lissabon nur ausgeliehenen Tiago Dantas hat der FC Bayern München bereits vier Spieler verabschiedet, die in der neuen Saison nicht mehr das Trikot des deutschen Rekordmeisters tragen werden. Demgegenüber stehen bislang die Verpflichtungen von Innenverteidiger Dayot Upamecano und Linksverteidiger Omar Richards, wobei letzterer eher als Perspektivspieler denn als Soforthilfe eingeplant ist.

Obwohl die Verantwortlichen des FC Bayern in den vergangenen Wochen immer wieder betont haben, dass nach der 42,5 Millionen Euro teuren Verpflichtung Upamecanos kein weiterer Neuzugang mehr in dieser Größenordnung kommen wird, ist noch von weiteren Verstärkungen auszugehen., wobei einiges auch davon abhängen dürfte, wer den Verein noch verlässt. Kandidaten für einen Abschied trotz laufenden Vertrages gibt es dabei durchaus einige. Während die Bayern beim immer wieder umworbenen Kingsley Coman kaum gesprächsbereit wären, würde man ein interessantes Angebot für den nur noch bis 2022 gebundenen Niklas Süle mutmaßlich prüfen.

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Mazraouis Vertrag endet 2022

Abzuwarten bleibt zudem, ob der Wunsch von Ersatzkeeper Alexander Nübel nach einer Ausleihe und damit mehr Spielpraxis erfüllt wird. Kaum Steine in den Weg legen würden die Münchner derweil Bouna Sarr. Der erst im Oktober von Olympique Marseille gekommene Rechtsverteidiger konnte bislang nicht den Beweis erbringen, dem bayerischen Starensemble in irgendeiner Weise weiterhelfen zu können. Zudem scheinen die Entwicklungsmöglichkeiten des bereits 29-Jährigen begrenzt.

Einen möglichen Nachfolger für Sarr, der auf der rechten Abwehrseite mehr Chancen auf einen Stammplatz haben würde, soll der FCB unterdessen auch schon im Blick haben. So berichten der niederländische „De Telegraaf“ und auch Quellen aus England, dass neben dem FC Arsenal auch die Bayern ihre Fühler nach Noussair Mazraoui von Ajax Amsterdam ausgestreckt haben sollen. Der 23 Jahre alte Marokkaner hat eine auch wegen mehrerer Verletzungspausen nicht optimal verlaufene Saison hinter sich, denkt aber dennoch über den nächsten Schritt nach und würde von Ajax wohl die Freigabe aus seinem nur noch bis 2022 laufenden Vertrag erhalten, wenn ein anderer Verein zehn bis 15 Millionen Euro auf den Tisch legen würde.

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