Eintracht Frankfurt: Jérôme Onguéné als Verstärkung für die Defensive?

Obwohl die Hintermannschaft von Eintracht Frankfurt auch am Donnerstag in der Europa League bei Fenerbahce Istanbul (1:1) weitgehend stabil gestanden hat, ist vor dem Heimspiel am Sonntagabend ein personeller Wechsel in der Dreierkette nicht ausgeschlossen. Möglich, dass Trainer Oliver Glasner zu Beginn der Englischen Woche in der Bundesliga Makoto Hasebe eine schöpferische Pause gibt und anstelle des Routiniers Martin Hinteregger als zentrales Glied zwischen Tuta und Evan Ndicka installiert.

Mittelfristig muss sich die Eintracht derweil ohnehin einen Plan für die Zeit nach Hasebe überlegen, der im Januar 38 Jahre alt wird und voraussichtlich seine Fußballschuhe am Ende der Saison an den Nagel hängen wird. Tuta, Hinteregger und trotz wiederkehrender Avancen aus der englischen Premier League auch Ndicka sind für die Zukunft fest eingeplant, doch ansonsten mangelt es für das Abwehrzentrum an Alternativen, die Notlösung mit dem gelernten Mittelfeldmann Stefan Ilsanker einmal ausgeklammert.

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Einst schon beim VfB Stuttgart

So darf man davon ausgehen, dass die Verantwortlichen um Sportvorstand Markus Krösche in Absprache mit der Scouting-Abteilung längst die eine oder andere Zukunftsoption im Auge haben. Dazu gehört nach Informationen des Portals „fussballtransfers.com“ offenbar Jérôme Onguéné von Red Bull Salzburg, dessen Vertrag beim österreichischen Meister ausläuft und der trotz fünf Startelfeinsätzen in der Vorrunde der Champions League zu einem Abschied aus der Mozartstadt tendieren soll.

Salzburg bemüht sich zwar dem Vernehmen nach intensiv um eine Verlängerung, doch offenbar zieht es den 23 Jahre alten Innenverteidiger in eine der europäischen Top-Ligen. Möglicherweise auch zurück nach Deutschland, wo der frühere französische Junioren- und mittlerweile achtfache kamerunische A-Nationalspieler einst 2017/18 beim VfB Stuttgart nicht recht Fuß fassen konnte und sich schnell wieder zum Abschied in Richtung Österreich entschied.

Für Frankfurt wäre der ablösefreie Onguéné in Zeiten sinkender Einnahmen natürlich gleich in mehrfacher Hinsicht ein Glücksgriff. Sportlich, weil dem 1,87 Meter großen Abwehrmann der Sprung zu einer festen Größe zuzutrauen wäre. Und wirtschaftlich, weil das Risiko einer Verpflichtung zum Nulltarif vergleichsweise gering wäre.

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