Borussia Mönchengladbach: Rückkehr von Granit Xhaka kurzfristig kaum realistisch

Mit Nico Elvedi, Stefan Lainer und Christoph Kramer stehen drei eigentliche Stammkräfte vor dem rheinischen Derby am Samstag beim 1. FC Köln vor der Rückkehr in den Kader. Nach dem jüngsten 4:0-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth dürfte Trainer Adi Hütter allerdings kaum Anlass dazu sehen, seine erfolgreiche Elf in größerem Umfang umzubauen, sodass dem ohnehin schon alleine mangels Spielpraxis mutmaßlich nicht bei 100 Prozent befindlichem Trio zunächst wohl nur die Bank bleibt.

Gerade für Kramer dürfte es generell schwierig werden, einen Stammplatz zu erobern, ist die Konkurrenz im zentralen Mittelfeld mit Kouadio Koné, Florian Neuhaus und Denis Zakaria doch selbst dann groß, wenn letzterer ins Zentrum einer Dreierabwehrkette zurückgezogen wird. Möglich allerdings, dass die nächsten Transferperioden auf dieser Position größere Veränderungen mit sich bringen. Denn während Zakaria seinen auslaufenden Vertrag nach wie vor nicht verlängert hat und dem Vernehmen nach diverse attraktive Optionen im In- und Ausland besitzt, verfügt Neuhaus offenbar über eine Ausstiegsklausel, die auch anderen Vereinen bekannt sein dürfte.

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Xhaka noch bis 2024 an Arsenal gebunden

Sicher planen kann Manager Max Eberl somit für 2022/23 erst einmal nur mit Shooting-Star Koné und mit Weltmeister Kramer, wobei die Verpflichtung eines neuen Konkurrenten sehr wahrscheinlich wäre, sollte neben Zakaria, dessen Abgang eigentlich schon für den letzten Sommer erwartet worden ist, auch Neuhaus gehen.

Kein Thema zumindest für den Sommer 2022 dürfte indes eine Rückkehr von Granit Xhaka sein, der Gladbach 2016 für die Rekordsumme von 45 Millionen Euro in Richtung FC Arsenal verlassen hat und dort noch einen bis 2024 laufenden Vertrag besitzt. Obwohl der Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft unlängst selbst davon gesprochen hat, sich vorstellen zu können, nach einmal für die Fohlen-Elf aufzulaufen, spielt eine Rückholaktion in Eberls Überlegungen im Moment aus gutem Grund keine Rolle: „Er hat das öfter schon angedeutet. Da hat Granit mir sein Gehalt gesagt und ich ihm darauf, dann spiele noch ein paar Jahre bei Arsenal und dann können wir weiterreden“, macht der Gladbacher Manager in „Bild“ keinen Hehl daraus, dass eine Verpflichtung Xhakas derzeit unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht darstellbar wäre.

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