Borussia Dortmund: Diogo Dalot im Anflug? – Yangel Herrera als Delaney-Ersatz?

Als Munas Dabbur für die TSG 1899 Hoffenheim in der 90. Minute zum 2:2 traf und dabei wieder einmal schonungslos die Probleme bei gegnerischen Ecken aufdeckte, sah es für Borussia Dortmund nach der nächsten Enttäuschung aus. Doch praktisch postwendend traf Erling Haaland noch zum 3:2-Erfolg und bescherte dem BVB den zweiten Saisonsieg.

Zumindest eingewechselt wurde mit Marius Wolf dabei auch einer der Akteure, die die Borussia neben Roman Bürki und Nico Schulz noch gerne abgeben würde. Sogar die kompletten 90 Minuten stand Axel Witsel auf dem Feld. Um den belgischen Nationalspieler, der in Abwesenheit von Mats Hummels und Dan-Axel Zagadou erneut in der Innenverteidigung aushalf, ranken sich indes auch noch Wechselgerüchte. Witsel wurde in den vergangenen Tagen mit Juventus Turin, dem AS Rom und Aston Villa in Verbindung gebracht. Dem Vernehmen nach würde der BVB den Gutverdiener wohl ziehen lassen, müsste nach dem schon fixen Abgang von Thomas Delaney (FC Sevilla) aber dann im zentralen Mittelfeld nachjustieren. Als Kandidat gilt in diesem Zusammenhang der 23 Jahre alte Venezolaner Yangel Herrera, den Manchester City Anfang 2017 verpflichtet, seitdem aber stets verliehen hat. Nach einem Schienbeinbruch wäre Herrera allerdings keine Soforthilfe.

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BVB favorisiert Leihe mit Kaufoption

Direkt einsatzfähig wäre hingegen Diogo Dalot von Manchester United. Der portugiesische Rechtsverteidiger, der bei der EM 2021 im Sommer seine ersten beiden A-Länderspiele absolviert hat, war vergangene Saison an den AC Mailand verliehen und könnte Man United nun erneut verlassen.

Gespräche zwischen dem BVB und den Red Devils sollen seit Tagen laufen und eine Einigung scheint durchaus möglich. Dortmund würde den 22-Jährigen demnach gerne inklusive einer Kaufoption ausleihen. Dalot, der auch links verteidigen kann, würde auf der rechten Abwehrseite den längst nicht immer überzeugenden Thomas Meunier und Felix Passlack Konkurrenz machen und könnte dank seiner Flexibilität auch dann eine Zukunft in Dortmund haben, wenn sich der langzeitverletzte Mateu Morey im Laufe des Jahres 2022 wieder zurückmeldet.

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