Borussia Dortmund: Bleibt Raphael Guerreiro über 2023 hinaus?

Mit Niklas Süle hat Borussia Dortmund am Montag seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison präsentiert, dem aller Voraussicht nach auch Karim Adeyemi folgen wird. Anders als für Süle, der den FC Bayern München nach Vertragsende ablösefrei verlassen kann, wird für den deutschen Jung-Nationalspieler aber eine Ablöse an Red Bull Salzburg fällig. Beide Vereine befinden sich aber längst im Austausch, sodass eine einigermaßen zeitnahe Vollzugsmeldung zumindest möglich scheint.

Das ist bei Manuel Akanji eher nicht zu erwarten. Der Schweizer Nationalspieler hat Medienberichten zufolge ein erstes Angebot des BVB zur Verlängerung seines 2023 auslaufenden Vertrages abgelehnt und scheint seine Möglichkeiten zu sondieren. Manchester United etwa wird Interesse an Akanji nachgesagt, den Dortmund bei einer Ablöse im Bereich von 30 Millionen Euro wohl schon im Sommer 2022 ziehen lassen würde, sollte keine Einigung auf ein neues Arbeitspapier zustande kommen. Sollte Akanji gehen, wäre wohl Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg als Nachfolger weit oben auf der Einkaufsliste.

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Guerreiros Vertrag endet 2023

Zu den Spielern, die nur noch bis 2023 unter Vertrag stehen, gehört unterdessen auch Raphael Guerreiro. Der portugiesische Nationalspieler verriet nun im Interview mit „Sport 1“, dass bislang noch keine konkreten Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit stattgefunden haben, betonte aber auch seine Verbindung zum BVB und das von seiner Seite kein Druck vorhanden sei:Ich will mich jetzt auf die restlichen Spiele in dieser Saison fokussieren. Ich sehe keine Eile. Meine Vertragssituation hat keine Priorität.“

Sollte sich die Möglichkeit bieten, noch einmal zu einem absoluten Top-Klub zu wechseln, würde Guerreiro zwar überlegen, doch im Moment gibt es dafür keine Anzeichen: „Wenn ein anderer großer Verein kommt, denke ich natürlich nach. Aber ich sehe meine Zukunft aktuell in Dortmund – und nicht woanders“, so der 29-Jährige, der seinen aktuellen Arbeitgeber ebenso schätzt wie sein Standing bei der Borussia: „Dortmund ist in meinen Augen ein großer Klub. Ich habe hier eine wichtige Rolle und bin Stammspieler. Bei einem neuen Verein müsste ich mich komplett neu beweisen. Wenn ich nicht spiele, fühle ich mich nicht wohl. Beim BVB fühle ich mich pudelwohl.“

Klingt zumindest so, als müssten die BVB-Verantwortlichen nicht allzu viel Überzeugungsarbeit leisten, sofern für Guerreiro die sportlichen und finanziellen Rahmenbedingungen auch weiterhin passen.

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