Bayer Leverkusen: Wechsel für Patrik Schick aktuell kein Thema

Das Fußballjahr 2022 hat für Bayer Leverkusen und Patrik Schick zunächst richtig gut begonnen. Im Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin erzielte der tschechische Torjäger per Abstauber sein 17. Saisontor und brachte die Werkself damit nach 38 Minuten mit 1:0 in Führung. Am Ende freilich mussten Bayer und Schick froh sein, dass Jonathan Tah sechs Minuten vor Ende per Kopfball zumindest noch ein 2:2 retten konnte.

Wirklich zufrieden war in Leverkusen mit dem einen Punkt aber niemand, zumal die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane in der Tabelle vom vierten auf den fünften Platz abrutschte. Bei Borussia Mönchengladbach und gegen den FC Augsburg will und muss Bayer bis zu kurzen Spielpause Ende Januar nun wieder besser punkten, nachdem schon der Jahresausklang 2021 nicht wirklich gelungen ist.

Jetzt anmelden und auf die Bundesliga wetten

Vertrag bis 2025 ohne Ausstiegsklausel

Torjäger Schick scheint sich unterdessen von den Formschwankungen der Werkself nicht beeinträchtigen zu lassen und trifft weiter wie am Schnürchen. War die EM 2021 im Sommer mit fünf Treffern der Durchbruch des 25-Jährigen auf internationaler Bühne, so agiert Schick mit seiner Quote in den letzten Monaten in der Bundesliga auf einem Level mit Robert Lewandowski und Erling Haaland.

Die Leistungen des 1,91 Meter großen Mittelstürmers bleiben dabei natürlich auch anderen Klubs nicht verborgen. So wurde Schick in den letzten Wochen verstärkt als möglicher Haaland-Nachfolger bei Borussia Dortmund gehandelt, zugleich in verschiedenen Medien auch mit dem FC Barcelona, Manchester City, Atletico Madrid, West Ham United oder Juventus Turin in Verbindung gebracht.

Gegenüber „Bild“ betonte Schick nun aber, sich derzeit nicht ansatzweise mit einem Wechsel zu beschäftigen und stattdessen den Fokus auf Bayer zu richten: „Natürlich ist es schön zu lesen, wenn man mit den großen Klubs in Verbindung gebracht wird. Aber ich bin wirklich sehr, sehr glücklich in Leverkusen und will mit Bayer 04 in die Champions League. Es ist zurzeit für mich überhaupt kein Thema, an einen anderen Verein zu denken.“ Gleichzeitig machte der 33-fache Nationalspieler (17 Tore), der einen Vertrag bis 2025 besitzt und über keine Ausstiegsklausel verfügt, die uneingeschränkte Loyalität zu seinem Arbeitgeber deutlich: „Meine Vertragssituation kennt jeder. Und ich würde niemals einem Klub Probleme bereiten, um einen Wechsel durchzudrücken.“

Jetzt anmelden und auf die Bundesliga wetten

Nach oben