1. FSV Mainz 05: Ricardo Rodriguez ein Thema für die linke Abwehrseite?

Obwohl die Rückrunde überragend verlaufen ist und trotz einer im Januar scheinbar aussichtslosen Situation sogar noch vorzeitig der Klassenerhalt geschafft wurde, ist man beim 1. FSV Mainz 05 nicht unglücklich darüber, nun einige Wochen durchatmen zu können, ehe der zum Retter avancierte Trainer Bo Svensson zur Vorbereitung auf die neue Saison bittet. Bis dahin haben die Verantwortlichen um Christian Heidel und Martin Schmidt indes noch einige offene Baustellen abzuarbeiten.

Insbesondere auf den defensiven Außenbahnen sind Lücken entstanden, die nicht unbedingt zu erwarten waren. Zwar war man sich in Mainz dessen bewusst, dass eine Weiterverpflichtung des im Winter von Eintracht Frankfurt ausgeliehenen Rechtsverteidigers Danny da Costa nicht einfach zu realisieren sein würde, doch Hoffnung war dennoch vorhanden – die nun aber mit der Ankündigung von Frankfurts neuem Sportvorstand Markus Krösche, künftig wieder auf da Costa bauen zu wollen, wohl schon geplatzt ist.

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Lucoqui kommt aus Bielefeld

Fest gerechnet haben die Mainzer Verantwortlichen unterdessen damit, dass der erst in der Rückrunde zur Stammkraft auf der linken Abwehrseite aufgestiegene Phillipp Mwene seinen auslaufenden Vertrag verlängern würde. Doch kurz vor der Unterschrift erhielt der Österreicher eine Offerte der PSV Eindhoven und entschied sich letztlich für den niederländischen Spitzenklub.

Weil der im Winter an Celta Vigo verliehene Aaron eher nicht zurückkehren, sondern wohl in seiner spanischen Heimat bleiben wird, gilt es auf der linken Abwehrseite eine neue Lösung zu finden. Anderson Lucoqui wurde von Arminia Bielefeld bereits ablösefrei verpflichtet, doch der 23-Jährige fällt noch nicht in die Kategorie gestandener Profi. Das gilt noch mehr für den zuletzt an Dynamo Dresden verliehenen Jonathan Meier, der zu Beginn der Vorbereitung seine Chance suchen soll.

Wie aus Italien verlautet, soll sich Mainz indes auch noch für Ricardo Rodriguez interessieren, der einst in der Bundesliga für den VfL Wolfsburg spielte und inzwischen über den AC Mailand beim FC Turin gelandet ist. Da für den Schweizer Nationalspieler eine Ablöse im Millionenbereich im Raum steht, dürfte sich ein Transfer für Mainz aber nur dann realisieren lassen, wenn durch Verkäufe etwa der umworbenen Innenverteidiger Jeremiah St. Juste und Moussa Niakhaté Geld in die Kasse kommt.

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