1. FC Union Berlin: Neben Rick van Drongelen auch Pawel Wszolek schon wieder weg?

Auch im dritten Bundesliga-Jahr nach dem erstmaligen Aufstieg spielt der 1. FC Union Berlin eine beachtliche Rolle. 27 Punkte aus den 17 Spielen der Hinrunde lassen erneut auf mehr hoffen als nur den frühzeitigen Klassenerhalt, der freilich wieder das oberste Ziel darstellt. Der Ausflug nach Europa in den vergangenen Monaten hat natürlich Lust auf mehr gemacht, wenngleich es in der Conference League nicht über die Vorrunde hinaus ging.

Ein Grund für die gute Entwicklung der Eisernen ist fraglos die in den letzten Jahren sehr gelungene Transferpolitik. Mit kleinem Geld ist es Manager Oliver Ruhnert geglückt, einen auch in der Breite starken Kader zusammenzustellen. Dass angesichts der Vielzahl an Neuzugängen nicht jeder Transfer sitzen kann, versteht sich indes auch von selbst. So gehören mit Rick van Drongelen und Pawel Wszolek auch zwei Neue des zurückliegenden Sommers zu den Verlierern der Hinrunde, spielten beide doch keine oder nahezu keine Rolle.

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Ex-Klub Legia Warschau an Wszolek interessiert?

Innenverteidiger van Drongelen, der freilich auch nur als Perspektivspieler vom Hamburger SV geholt wurde, und Außenbahnspieler Wszolek denken nun beide schon wieder an eine Veränderung. Während Ruhnert gegenüber dem „kicker“ verraten hat, dass auf Betreiben van Drongelens die Suche nach einem Leihverein begonnen hat, bei dem der Niederländer in der Rückrunde regelmäßig Spielpraxis sammeln kann, soll bei Wszolek eine Rückkehr zu Legia Warschau im Raum stehen.

Der polnische Meister ist völlig unerwartet in den Tabellenkeller gerutscht und muss aufpassen, nicht bis zum Schluss gegen den Abstieg zu spielen. Der Gedanke an eine bewährte Kraft wie den erst im Sommer von Warschau nach Berlin gewechselten Wszolek liegt dabei nahe. Weil der 29-Jährige im Sommer keine Ablöse gekostet hat, spekuliert das polnische Portal „Sport Interia“ damit, dass Wszolek auch zum Nulltarif zurückkehren könnte. Konkret geäußert hat sich von Union in dieser Personalie zwar niemand, doch dürften die Eisernen dem elffachen Nationalspieler in der Tat keine allzu großen Steine in den Weg legen.

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