1. FC Köln: Joel Pohjanpalo weiter im Blick? – Abgänge noch möglich

Auch wenn es am vergangenen Sonntag beim FC Bayern München (2:3) trotz couragierter Leistung letztlich nicht zu Zählbarem gereicht hat, kann der 1. FC Köln mit seinem Start in die neue Saison zufrieden sein. Vor dem Heimspiel am Samstag gegen den VfL Bochum, von dem man sich in der Domstadt natürlich den zweiten Heimsieg nach dem 3:1 zum Auftakt gegen Hertha BSC erhofft, gibt es im Kader von Trainer Steffen Baumgart indes noch das eine oder andere Fragezeichen.

Das größte steht sicherlich hinter Ellyes Skhiri, der nach wie vor als Verkaufskandidat gilt und mit dessen Abschied man in Köln bis Transferschluss am Dienstag rechnen muss. Zwar haben als Interessenten gehandelte Klubs aus England, Italien oder Frankreich bislang nicht ernst gemacht und keine konkrete Offerte abgegeben, doch kann in die Personalie jederzeit Bewegung kommen. Das gilt auch für andere Akteure wie Jorge Meré und Ondrej Duda, die mit ihrer momentanen Rolle eher nicht zufrieden sein können. Auch könnte noch der eine oder andere Youngster wie Marvin Obuz verliehen werden, um möglichst in der 2. Bundesliga oder der 3. Liga Spielpraxis zu sammeln.

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Pohjanpalo in Leverkusen nur Stürmer Nummer drei

Auf der anderen Seite hat der FC mit Luca Kilian vom 1. FSV Mainz 05 die gewünschte Alternative für die Innenverteidigung ausgeliehen, hält aber noch Ausschau nach einem zusätzlichen Angreifer. „Sowohl Steffen als auch wir von der sportlichen Leitung hätten da schon Phantasie, was den einen oder anderen Spieler angeht, der uns dann auch besser machen würde. Aber wie gesagt, wir sind da ein Stück weit von der Bewegung im Markt abhängig“, erklärte Interim-Sportdirektor Jörg Jakobs gegenüber dem „kicker“ mit Blick auf den Sturm, für den die in der Vergangenheit von Verletzungen geplagten Sebastian Andersson und Anthony Modeste kaum für 34 Spieltage eingeplant werden können.

Nach wie vor ein Thema soll in Köln Joel Pohjanpalo von Nachbar Bayer Leverkusen sein, der bei der Werkself hinter Patrick Schick und Lucas Alario nur Stürmer Nummer drei ist. Allerdings wird ein Wechsel der Rheinseite wohl nur dann funktionieren, wenn Leverkusen auf eine Ablöse verzichtet oder allenfalls einen kleinen Betrag verlangt.

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